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Geburtserlebnisse
Eine Traumhafte Geburt: Die Geburt meiner ersten Tochter war mit vier Stunden zwar relativ schnell, aber trotzdem sehr schmerzhaft. Ich hatte mich sehr auf die Geburt gefreut und war dann aber sehr erschrocken über die starken Schmerzen. Sicher hätte ich eine PDA verlangen können, aber irgendwie war es dann doch zu spät dafür. Kurz bevor das Baby da war, hatte ich riesige Angst und entsetzliche Schmerzen. Auch in den Tagen nach der Geburt, war mein Schmerzempfinden sehr hoch und ich war von dem Erlebten so traumatisiert, dass ich sicher war, dass ich kein zweites Kind haben möchte. Nach etwas mehr als einem Jahr wurde ich wiederum Schwanger. Meine Angst, dass die Geburt wieder so schmerzhaft sein würde war noch immer da. Deshalb machte ich mich auf die Suche nach einer Alternative. Denn ich war überzeugt, dass es auch ohne solche Schmerzen möglich sein sollte ein Kind zu gebären. Ich wurde fündig. Die Lösung hiess Hypnobirthing. Nach den Kursen und dem täglichen Anhören der Regenbogen-CD war ich bereit für mein zweites Kind. Ich freute mich wieder regelrecht darauf! Am 19. Oktober 2009 war es dann so weit. Bereits im Laufe des 18. merkte ich, dass es bald soweit sein würde. Ich verbrachte den Tag ganz normal und begann meine Sachen fürs Spital zu packen und noch mal zu kontrollieren ob wirklich alles dabei sei. Nach Mitternacht kamen die Wellen immer regelmässiger und wir fuhren ins Spital. Als wir um 2 Uhr ankamen, war mein Muttermund noch kaum geöffnet und die Hebamme meinte, dass es wohl eine Weile dauern würde. Ich warnte sie jedoch vor, dass ich Hypnobirthing mache und es daher sicher schnell gehen würde. Sie war sehr freundlich und lächelte, aber ich war mir sicher, dass sie mich nicht ernst nimmt. Mein Mann begleitete mich während der ganzen Zeit und der Geburt. Wir sassen meisten am Boden und plauderten miteinander während wir uns festhielten. Während den Wellen legte er seine Hand auf meine Schulter was mir sehr half mich zu konzentrieren. Ich war so froh, denn ich spürte keine Schmerzen, sondern lediglich ein leichtes Ziehen. Ich und mein Baby waren definitiv bereit für einander. Nach knapp zwei Stunden kam meine zweite Tochter zur Welt. Es ging so schnell, dass die Hebamme als sie für eine Wehenkontrolle ins Zimmer kam, total überrascht war, dass es jetzt so weit ist. Zum Glück war mein Mann dabei, damit er ihr ein paar Handschuhe reichen und sie das Baby entgegennehmen konnte. Nach den normalen Wellen gab es zwei etwas stärkere und die Kleine war geboren. Ich fühlte mich total gut und enorm fit. Am liebsten hätte ich meine Sachen gleich wieder gepackt und wäre nach Hause gefahren. Aber ich blieb meinem Mann zu liebe noch ein paar Tage da und liess mich verwöhnen. Die Hebamme war über diese Geburt sehr positiv Überrascht und erzählte ihren Kolleginnen davon. Diese konnten das ganze kaum Glauben und eine nach der anderen kam zu mir und wollte sehen und hören ob das wirklich stimmte. Die Erfahrung mit Hypnobirthing zu gebären hat bei mir ausschliesslich positives Bewirkt. Ich wünsche jeder Frau, dass sie auf diese Weise schmerzfrei und glücklich gebären kann. Das Ganze hatte im Spital noch ein Nachspiel. Meine Ärztin und die Hebammen vom Spital waren von der Geburt so beeindruckt, dass sie sich intensiver mit Hypnobirthing auseinandersetzten und später sogar einen Kurs für sämtliche Hebammen im Spital durchführen. Sussi Hodel Erwünschte Hausgeburt Mein Mann und ich entschieden uns für einen
Hypnobirthing Kurs bei Sydney Sobotka, was 5x21/2 Stunden Workshop bei
uns zu Hause bedeutete. Von da an praktizierte ich fast täglich
die Regenbogen-Meditation und zum Schluss hin auch regelmässig
die Affirmationen. Keinen Moment fühlte ich Bangen oder sogar Angst
vor der bevorstehenden Hausgeburt, die ich schliesslich geplant hatte.
Ich fühlte mich / uns immer im Wissen, dass NOAH und ich bzw. mein
Körper genau wissen, wie es geht - ich hatte fest natürliches
Vetrauen. Wir planten eine Hausgeburt...Um 17 Uhr besuchte
uns die Hebamme ein weiteres Mal und wir entschlossen uns, die Geburt
nun konkret vorzubereiten. Der Muttermund war bereits 2cm offen, die
Wehen in Abständen von ca. 6-7min. regelmässig. Gut 2 Stunden
später zeigte sich der Muttermund schon 6cm offen. Die Wehen wurden
sehr intensiv, doch die Abstände blieben immer etwa gleich - mehr
oder weniger. Die Kontrollen der Herztöne liessen zunehmend auf
ein kleines Problem schliessen. Schliesslich kurz nach 22 Uhr mussten
wir die Hausgeburt abbrechen. Klar erschienen die Nabelschnur-Töne
nun unterhalb des Kopfes des Kindes und der Puls des Kindes schoss ab
und an auf 180 Schläge pro Minute. Unser
wunderschönes Geburtserlebnis mit Ramona, geboren am 8. Juni 2009
um 06.36 Uhr HypnoBirthing hat mir unheimlich geholfen. Ich war
zu keiner Zeit ängstlich oder verkrampft. Es war toll, denn ich
fühlte mich ruhig und zuversichtlich. Mir war während der
Geburt nie schlecht und ich musste mich auch nicht übergeben. Die
Wellen waren intensiv, aber dank der richtigen Atmung und der positiven
Einstellung hatte ich gelernt, damit umzugehen. Ich kann HypnoBirthing
nur weiterempfehlen und hoffe, dass noch viele Paare eine so unglaublich
wunderbare Geburt erleben dürfen, wie wir sie hatten. Ein Bericht aus Deutschland Schmerzfrei gebären, dies war zwar nicht der Fall, trotzdem hat mir der Kurs wahnsinnig geholfen, die Angst zu nehmen. Nach der Geburt des ersten Kindes war die Angst vor einer Geburt sehr gross. Dank des Kurses und der Übungen/CDs zuhause bin ich mit Freude ins Klinikum gefahren - ich habe auf dem Weg zum Klinikum sogar bei einem Lied im Radio mitgesungen. Im Klinikum war dann bereits der Muttermund vollständig geöffnet. Geburt im Altstadt Um 2.30 bin ich aus dem Schlaf erwacht und habe
bemerkt, wie ich von Wellen “geträumt” habe. Da die
Wellen fortschritten habe ich während der folgenden Stunde die
3-5 min. wiederkehrenden Wellen mit der Aufwärtsatmung begleitet
und weiter gedöst. Um 3.30 – die Wellen kamen nun 2 minutig
– habe ich Elrich geweckt und informiert, dass es evtl. losgeht.
Ich habe dann einen Discmann ins Bett geholt und die Regnbogen Entspannung
und Affirmationen auf “endlos“ gestellt, dazu weiterhin
“Ballone steigen lassen“ und mir vorgestellt, wie sich in
mir eine kostbare Blüte öffnet. Um 4.00 hat Elrich das Wohnzimmer
für die Geburt vorbereitet: schöne Beleuchtung, Düfte,
Kerzen (und natürlich Sofa + Kuschelecke mit Tüchern abgedeckt.
Danach hat er die Hebamme angerufen und ich bin aufgestanden. Bis zum
Eintreffen der Hebamme hat Elrich mit mir in unser Kuschelecke Fantasiereisen
(Forest Fantasie, Ballonfahrt, etc.) gemacht. Zwischendurch musste ich
aufstehen und herumgehen. Um 5.20 kam die Hebamme und untersuchte Herztöne
und Muttermundöffnung: 6cm! Offen. Meine Wellen waren sehr intensiv
und ich zog mich alleine im Kinderzimmer zurück, wo ich am Wickeltisch
abgestutzt, stehend den Wellen mit bewusster Atmung begegnete. Ich musste
mich sehr konsentrieren während den Wellen und wollte deshalb alleine
sein. Elrich kam ab und zu und ermunterte mich, die Hüften
zu kreisen und mich zu öffnen, gab manchmal einen Händedruck
auf mein Kreuz und ging dann wieder. Ich hatte ständig das Bild
einer sich öffnenden Rose vor Augen und den Satz aus Ambers Geburtsbericht
„I felt so expanded“ „I felt so soft“. Auch ich fand die Linie zwischen Schmerz und Vergnügen
extrem schmal und schaffte es zum Glück auf der angenehmen Seite
zu bleiben, dank vollster Konzentration auf die Geburt. Es hatte etwas
magisches – unglaublich kraftvolles – zum Teil fast exotisches,
war schmerzvoll, aber tat nicht Weh! Um 6.30 waren die Wellen so intensiv,
dass ich ins Wohnzimmer, zu Elrich + der Hebamme Pia wechseln wollte.
Dort stürzte ich mich aufs Sofa und begann mit der Geburtsatmung.
Um 6.41 ging die Fruchtblase auf und 2 Wellen weiter 6.46 war Vince
geboren. Das war das kraftvollste Erlebnis meines Lebens!
Allen Beteiligten herzlichen Dank! Unser Geburtserlebnis mit Marvin Romeo Schon seit einigen Tagen fragen wir (André und ich) uns, wann es wohl "los geht" und wie der Geburtsverlauf vor sich gehen wird. Am Samstag den 13. September 2008 ziehe ich mich schon um 21:00 Uhr zurück, um mich schlafen zu legen. Ich wünsche mir, so viel Schlaf wie möglich, vor zu holen. Dies erweist sich als keine schlechte Idee - denn am 14. September 2008 um 01:15 Uhr, als auch André sich zu mir ins Bett legt, spüre ich wie die erste Welle kommt! Sofort weiss ich, dass der 14.09.2008, das Geburtsdatum unseres Sohnes Marvin Romeo sein wird! André lasse ich schlafen - wer weiss, wie viel Energie er im Verlaufe des Sonntags noch benötigen wird... Mein MP3-Player liegt schon bereit auf dem Nachttisch, und nun stecke ich die Kopfhörer in meine Ohren und beginne mich mit der Regenbogen-Relaxation zu entspannen. Die Atemtechniken habe ich sehr oft trainiert und so fällt es mir nicht schwer, die Wellen mit der "langsamen Atmung" weg zu atmen und in den Pausen die "Schlafatmung" anzuwenden. Während der Wellen, welche in Abständen von 2 bis 10 Minuten kommen, stelle ich mir vor, einen grossen orangefarbenen Ballon auf zu blasen. Mit Hilfe der Hypnobirthing Relaxationsmelodie und meiner eigenen Entspannungsmusik kann ich mich sehr gut entspannen und die Zeit vergeht wie im Flug! Um 08:00 Uhr rufe ich im Gebärsaal vom Spital Limmattal an, um uns vor an zu kündigen und um zu hören, was die Hebamme meint. Diese rät mir, mich für ca. 1 Stunde in die Badewanne zu legen und zu beobachten wie sich die Wellen entwickeln. Eine grosse Veränderung nehme ich nicht wahr, aber ich fühle mich im warmen Wasser sehr wohl. Um 10:00 habe ich langsam aber sicher das Bedürfnis, ins Spital zu fahren; die Wellen kommen nun alle 2Minuten! Um 10:30 treffen wir im Gebärsaal ein und die Hebamme legt mir den CTG-Gurt um. Nach einer halben Stunde untersucht sie mich und meint, meine Gebärmutter sei sehr gut vorbereitet, der Gebärmutterhals sei total verstrichen doch der Muttermund noch ganz zu. Wenn wir möchten, könnten wir nochmals nach Hause oder spazieren gehen... André und ich schauen uns an und überlegen - währenddessen spüre ich den Abgang irgendeiner Flüssigkeit. Schnell ist klar, dass sich der Schleimpfropf gelöst hat. Kein Problem, wir müssten trotzdem nicht da bleiben! Na ja, spazieren gehen mit dieser nassen Hose - nein danke! Aber vielleicht zu Hause einen Tee trinken und mich umziehen - wieso nicht! Also erhebe ich mich, doch was dann raus kommt, kann nicht nur der Schleimpfropf sein - das Fruchtwasser -, stellt meine Ärztin fest, welche auch gerufen wurde. Nach einer weiteren Untersuchung, erklärt uns die Hebamme, dass wir nun nicht mehr spazieren gehen brauchen, da der Muttermund schon 3cm geöffnet sei! Nun begeben wir uns ins eigentliche Gebärzimmer und schon bald spüre ich den Druck Marvin Romeos' Kopfes auf meinem Enddarm! Wir richten uns möglichst bequem ein und André legt meine gewünschte Entspannungsmusik auf. Ich bin sehr froh, dass André bei mir ist, auf meine Wünsche eingeht und mich mit Massagen, streicheln, motivierendem Zureden und einfach mit seiner Anwesenheit unterstützt! Die Wellen werden nun immer heftiger und es wird schwieriger, diese weg zu atmen. Doch immer halte ich mir unser wunderbares Ziel, unseren Marvin Romeo in den Armen zu halten, vor Augen und das gibt mir die benötigte Energie, unseren Sohn ohne Probleme zur Welt zu bringen. Ich versuche Marvin hinaus zu atmen, doch das reicht nicht ganz aus und ich verspüre auch das Bedürfnis zu pressen. Also nehme ich alle Kraft zusammen und nach ca. 6 Presswellen spüre ich unseren Sohn hinausgleiten und 2 Sekunden später hören wir ihn schon schreien! André ruft sofort: "Oh wie schön er ist!"... Marvin Romeo schlussendlich festhalten und betrachten zu können, war und ist ein unbeschreiblich überwältigendes Gefühl! An den 14. September 2008 und das wunderschöne Geburtserlebnis werden wir immer mit positiven, freudigen Erinnerungen zurück denken! Hypnobirthing, welches wir mit Hilfe von Sydney erlernen konnten, und auch die professionelle, einfühlsame Unterstützung des Personals vom "Limmi" waren uns eine enorme Hilfe, wofür wir sehr dankbar sind! Juni 2008
Wasser Geburt zu Hause Am Mittwochmorgen 10 min nach 11 Uhr spürte ich etwas Seltsames im Bauch und dachte:" Hmm, das Baby macht aber komische Sachen..." Dann beim Frühstückstisch war es noch mal und ich verstand, dass das gar nicht das Baby war, also beobachtete ich das weiter und als es in 10 min dreimal war, wollte ich doch die Hebamme fragen, ob das Übungs-oder Senkwehen seien. Sie meinte, ich soll in einer Stunde noch mal anrufen und solange schauen, wie oft und wie lange ich das habe. Kanuka, mein Mann, hätte unterrichten sollen und fragte mich, ob er bleiben oder gehen soll. Ich hab bis zu diesem Zeitpunkt das ganze überhaupt nicht ernst genommen, sagte aber trotzdem er solle bleiben. Sicher ist sicher... Er fing dann an alles vorzubereiten, weil das Baby ja zu Hause kommen sollte und zwar im Pool. Wir machten das Bett bereit, falls ich doch da gebären wollte und ich legte mich hinein, um die Wehen zu beobachten. Nach einer Stunde rief ich Renate wieder an und sagte ihr, dass ich alle drei bis fünf Minuten Wehen habe, die gar nicht weh tun und dass sie ca. eine Minute dauern. Sie sagte, dass sich das nach Geburt anhören und sie um drei Uhr da sein würde. Ich bin ganz entspannt ins Wohnzimmer gegangen und habe immer noch gedacht, dass wir Renate ja jederzeit wieder Heim schicken können...Dann war der Pool aufgebaut und ich sollte ihn ausprobieren. Mir war der Pool noch zu kalt und ich fühlte mich unwohl, ich wollte nur liegen und schlafen. Das habe ich dann auch gemacht. Neben dem Pool hatten wir eine Couch und da machte ich es mir gemütlich. Ich habe die ganze Zeit die HypnoBirthing-CD gehört (während der ganzen Geburt) und bis die Hebi da war in einer Art Dösschlaf verbracht. Ich habe mich gut gefühlt und wenn eine Wehe kam, dann habe ich langsam geatmet und fand es auch nicht unangenehm. Ich bin oft auf die Toilette gegangen wobei ich durch die Bewegung ein paar extra Wehen hatte. Irgendwann nachdem Renate ihre Sachen parat hatte, fragte sie mich, wie weit ich glaube, dass der Muttermund offen sei und ich zeigte ihr, nachdem ich in mich reingespührt hatte, mit beiden Daumen und Zeigefingern einen Kreis und als sie untersuchte hat das sogar gestimmt, da war er bei 6cm. und es war ca 17 Uhr 30. Sie meinte, ich solle mich jetzt mal anders hinlegen, weil das Kind noch nicht richtig liegt und die Bewegung würde helfen. Also bin ich in den Pool gestiegen und habe mich sehr gut gefühlt, ich konnte mich entspannen. Nachdem ich eine Weile im Pool war, wurden die Wehen stärker und ich wurde von Kanuka am unteren Rücken massiert, was mir sehr half. Zwischendurch kam er immer wieder zu mir in den Pool. Irgendwann haben er und Renate etwas gegessen und ich war mit mir beschäftigt, ich wollte nichts essen und nichts trinken, aber trinken musste ich. So ca. ab 20 Uhr wurden die Wehen kontinuierlich stärker und ich brauchte mehr Kraft, sie zu veratmen, was aber gut ging, trotzdem wollte ich auf die Rückenmassage nicht verzichten, so war immer einer bei mir und massierte kräftig den Rücken, immer stärker. Ab 21.30 Uhr waren die Wehen sehr intensiv und ich hatte das Gefühl, die Endphase würde jetzt bald erreicht. Ich war da schon komplett offen, nur das Kind hat noch etwas gebraucht. Ich fing ab 22.00 Uhr einfach an bei jeder Wehe mitzupressen, obwohl ich noch nicht den Drang dazu hatte, aber ich wollte dem Kind helfen, in Position zu kommen. Dann irgendwann kam auch das Gefühl, dass es jetzt immer stimmiger wurde zu pressen und Renate sagte genau wie und machte mir Mut. Ich hielt mich an den Griffen fest, die extra dafür am Pool sind. (Ich habe gepresst, weil ich es mit dem Runteratmen nicht geschafft habe, aber das ist bei mir so gewesen, eine Freundin hat es sehr wohl so geschafft, sie hat auch das Programm benutzt.) Irgendwann nahm ich eine kniende Position ein und dann kam das Köpfchen nach ein paar Wehen. Kanuka hielt seine Hand an den Kopf, damit er ganz langsam kommen kann und dann kam nach zwei weiteren Wehen der Rest vom Kindchen. "Das Kind ist geboren!", sagte Renate und ich bin ganz schnell in Kanukas Arme und habe mich so hingesetzt, dass das Kind, das zuerst hinter mir war nun vor mir war und ich habe ganz vorsichtig den Kopf in beide Hände genommen und ihn langsam auf meinen Bauch gezogen. Wir waren sooo froh und glücklich! Dann sassen wir ganz lange so da und haben dem neuen Kindchen hallo gesagt und es und uns nur gehalten und irgendwann nach 30 min(kam mir vor wie 10) kam die Plazenta. Ich hatte irgendwie die Vorstellung es sei noch mal so anstrengend wie das Kind, aber das ist natürlich gar nix dagegen, im Gegenteil, ich hatte das Gefühl die Plazenta ist so schön weich, die "streichelt" mir alles, was wund ist wieder heil. Dann musste ich aber raus, wegen der Gefahr von zuviel Blutverlust und kurz bevor ich raus bin haben wir erst geschaut, was es ist -ein Junge! Er sah wunderschön aus, nicht zerknautscht und runzelig, sondern rosig mit rundem Kopf. Ich war ein kleines bisschen gerissen, aber nur oberflächlich und musste somit nicht genäht werden. Ja und als das Kind trocken und schön eingepackt war, haben wir erst über einen Namen nachgedacht, weil ich überzeugt war, es würde ein Mädchen... "Lukas"! war es letztlich. Alles ist wie am Schnürchen gelaufen und ich habe auch keine Angst noch mal ein Kind zu bekommen. Aber ich habe mich auch sehr gut vorbereitet. Ich hatte das Glück, von HypnoBirthing gehört zu haben und ich dachte, schaden könne es ja nicht. Also habe ich ab der 20. Woche eine Entspannungs-CD gehört. Damit habe ich geübt mich während der Geburt zu entspannen und zu vertrauen, dass alles gut geht. Für mich war es kein Zeitaufwand, im Gegenteil, ich bin innerhalb von Minuten abends eingeschlafen. Ich hatte nicht die höllischen Schmerzen, von denen mir oft berichtet wurde, brauchte kein Schmerzmittel, war mir trotz Hypnosezustand immer bewusst, was passiert. Mir ging es stets gut, ich konnte in jeder Wehenpause lächeln und reden!!! Ich kann es nur weiterempfehlen! Juni 2007 Nachricht aus Bettwil In der Nacht vom 08. auf den 09.05.2007 hatte ich mit meinem Mann Sex, dies war wohl der Auslöser zur Geburt. Ich habe gut geschlafen, bin um ca. 06.00h 09.05.2007 erwacht und spürte ein leichtes Ziehen im Kreuz und in der Leistengegend. Da ich die letzten 2 Tage bereits etwas blutigen Schleim verloren habe, wusste ich nicht recht, ob es jetzt los geht oder nicht. Die Wellen waren bis um ca. 10.00h sehr leicht und ich fühlte mich super. Ich verbrachte die meiste Zeit mit umherlaufen oder auf der Toilette sitzen. Es war so eine entspannte Atmosphäre, ich dachte nicht, dass es wirklich schon los geht. Um 10.00h ist unsere Tochter aufgewacht und mein Mann hat sich von da an um sie gekümmert, so war ich ganz für mich alleine. Bis irgendwann so zwischen 12.00h und 13.00h bin ich meist umhergelaufen, immer wenn eine Welle kam habe ich ganz tief und langsam geatmet, mich irgendwo festgehalten. Sitzen / Liegen / Gymnastikball /Bett habe ich nur kurz ausprobiert, war aber nicht das Richtige für mich. Zwischen 12.00 und 13.00h entschloss ich mich, in den aufblasbaren Geburtspool zu gehen. Einerseits, weil ich kalt hatte und ich mich auf das Wasser und die Wärme freute, andererseit wusste ich immer noch nicht, ob das bereits 'richtige Wellen' waren, oder nur 'Übungswellen', die dann im Wasser wieder fortgehen. Ich stieg also ins Wasser, die Wellen waren zu diesem Zeitpunkt so ca. alle 4min, aber immer noch sehr angenehm zu veratmen. Unsere Tochter kam auch noch kurz in den Pool und planschte mit mir, dann nahm sie mein Mann mit in ein anderes Zimmer und liess mich allein. Ich brauchte die Ruhe und das Alleinsein, damit ich mich ganz auf die Geburt konzentrieren und mich völlig gehen lassen konnte. Ich lehnte nur kurz sitzend mal an den Rand in Rückenlage, fühlte mich allerdings unwohl und passiv. Verbrachte also die Zeit im Pool im Schneidersitz oder kniend. Es folgten einige Wellen die etwas stärker waren, ich konnte sie allerdings wunderbar veratmen mit ganz bewusster langsamer, tiefer Atmung. Während der ganzen Zeit im Pool hörte ich die englische Version der Hypnobirthing CD. Plötzlich hatte ich das Gefühl, ich müsse runter Atmen und ein wenig mitschieben, die Wellen dabei waren kräftig, aber nicht wirklich sehr schmerzhaft. Zwischen den Wellen war ich ganz euphorisch und es ging mir immer phantastisch. Kurz darauf griff ich aus Neugierde mal in meine Vagina, weil ich das Gefühl hatte, da wäre etwas. Welch eine Überraschung... ich spürte gleich mit meinem Finger den Kopf des Kindes ganz unten!!!!!! Ich konnte es kaum glauben. Ich dachte, mit so wenigen sanften Wellen, dass das noch Stunden dauern würde!!! Aber Nein!!! Ich war ausser mir vor Freude, wusste, jetzt kommt gleich das Baby raus. Ich befand mich kniend im Wasser und hielt beide Hände vor den Scheidenausgang. Eine gewaltige, unglaubliche Welle erfasste mich, eine Urkraft durchströmte meinen Körper. Aber es war nicht wirklich schmerzhaft, sondern mehr ein Druck und ein leichtes Brennen, mehr nicht. Und das Köpfchen des Babys gebar ich in meine Hände! Ich werde diesen Augenblick nie in meinem Leben vergessen, es war so schön und überwältigend!!!!! Während dieser Welle habe ich tief geatmet, und ich gab ein tiefes 'AHHH' von mir. Patrick kam in diesem Moment in das Badezimmer und ich lachte und sagte: 'Das Köpfchen ist da!!! Es ist da!!' Patrick konnte es kaum glauben, er liess mich nochmals alleine und in diesem Moment kam nochmals so eine Welle und ich gebar das ganze Baby in meine Hände!!!! Danach kam gleich Patrick mit unserer Tochter rein und die beiden bestaunten das Baby. Es war genau 15.00h als unser Sohn Elyah Yanis auf die Welt kam. Diese Geburt war für mich ein so wunderbares, schönes, spirituelles Erlebnis, das ich nie in meinem Leben vergessen werde. Im Gegensatz zur ersten Geburt (im Geburtshaus mit 2 Hebammen) hatte ich erst bei dieser Geburt das Gefühl, das Baby wirklich selber geboren zu haben. Ich bin unendlich dankbar für diese wunderschöne Erfahrung und wünsche jeder Frau dasselbe. Ich wünsche mir, dass die Frauen wieder auf ihre eigene Kraft vertrauen und ihre Macht nicht an Medizin / Krankenhaus / Ärzte und Hebammen abgeben sondern begreifen und erleben, dass Geburt etwas Natürliches, Einfaches und Wunderschönes ist, wofür der Körper der Frau geschaffen ist. Ich habe selber mit der Geburt der ersten Tochter erlebt, was Angst unendlich grosse Schmerzen und Machtlosigkeit / Abhängikeit ist, obwohl die Geburt nicht traumatisch war und alles gut verlief. Aber erst mit dieser zweiten Geburt durfte ich erfahren, was es heisst ein Kind zu gebären, ein Wunder mitzuerleben, die Kraft und Schönheit der Natur durch mich fliessen zu lassen. Ich wiederhole mich nochmals, es war einfach ein unbeschreiblich schönes Geschehen, dass ich immer in meinem Herzen tragen werde!!!!!!! Was für mich entscheidend für diese wundervolle Geburt war sind: - alleine Gebären (keine Zuschauer) - zu Hause gebären in der Umgebung, in der ich mich wohl fühle - Geburtspool, Element Wasser - Hypnobirthing CD Vorbereitung auf die Geburt: - Hypnobirthing Kurs - tägliches Üben der Atmung und Hören der Hypnobirthing CD - Schwangerschafts Yoga - Meditationen - Reiki - Dammassage / Epi-No Gerät - positive Grundeinstellung, Affirmationen Mai 2007 Wassergeburt im Spital
Zusammen mit meinem Mann habe ich im November und Dezember 2005 in Zürich einen 5-teiligen HypnoBirthing Kurs besucht. Auf der Suche nach einer geeigneten Vorbereitung für eine möglichst natürliche Geburt (ohne chemische Schmerzmittel) hat uns das Angebot von Hypnobirthing am besten zugesagt. Die englisch- und deutsch-sprachige Kursleiterin Sydney Sobotka-Brooks hat uns auf ihre angenehme und kompetente Art in die Methode des HypnoBirthing eingeführt. Nach unserem Amerika-aufenthalt wollten wir den Kurs in Englisch belegen, Sydney konnte uns fremde Fachausdrücke jeweils ins Deutsche übersetzen. In den drei Schwangerschaftsmonaten vor der Geburt habe ich die im Kurs erlernten Uebungen regelmässig zu Hause angewandt. Wenn immer möglich hörte ich mir die Rainbow Relaxation CD an. Völlig entspannt bin ich nach den Uebungen oft eingeschlafen... So konnte ich auch die näherrückende Geburt gelassen und ruhig auf mich zukommen lassen. Der HypnoBirthing Kurs hat mir Sicherheit und auch generelle Kenntnisse über die Geburt vermittelt. Durch die erlernte Hypnose- und Atemtechnik fühlte ich mich gut vorbereitet. Die Geburtswehen setzten in der Nacht nach dem errechneten Geburtstermin ein. Wir begaben uns ins ausgesuchte Kantonsspital Frauenfeld, bei welchem wir die eigenen Wünsche zum Ablauf der Geburt anbringen konnten. Die Wehen erlebte ich durch Anwendung der im Kurs erlernten Uebungen recht entspannt. Ich hatte jederzeit die Kontrolle über mich selbst und brachte dann unter Beobachtung der Spitalhebamme in der Wasserwanne unsere Tocher Zoé Petronella zur Welt. Sie ist ein gesundes, fröh-liches Kind, an allem interessiert und lacht sehr viel. Wir können unsere Kursleiterin Sydney als professionelle, freundliche und angenehme Lehrerin weiterempfehlen. Der Besuch eines HypnoBirthing Kurses kann jeder Frau, wenn möglich mit Partner als optimale Vorbereitung empfohlen werden. März 2006 Geburtsgeschichte München Im April 2005 nahmen mein Partner und ich an einem 3-tägigen, von Sydney Sobotka-Brooks geleiteten Kompaktkurs in Hypnobirthing teil. Da wir dafür aus Deutschland anreisen mussten, hatte Sydney den Kurs extra für uns konzipiert, um uns das Wissen, das normalerweise in einem Zeitraum über mehrere Wochen vermittelt wird, innerhalb weniger Tage beizubringen. Sydney ist eine extrem kompetente, überaus freundliche und hilfsbereite Lehrerin. Es war ganz einfach, ihrem Konzept zu folgen. Wenn nach dem offiziellen Ende des Kurses noch Probleme auftauchten, konnte ich per E-Mail Fragen stellen, die sie immer umgehend beantwortete. Sie erstellte sogar eine eigene Hypnose-CD für mich, die mir bei meinen häuslichen Übungen sehr hilfreich war und sicherlich zur glücklichen Geburt meines Sohnes viel beigetragen hat. Während meiner Schwangerschaft hatte ich eine Reihe von Komplikationen, die unangenehmste davon war eine Symphysenlockerung, die meine Bewegungsfähigkeit stark einschränkte. Auch hier stand mir Sydney zur Seite, indem sie mir Mut machte und andere Leute für mich um Rat fragte. Glücklicherweise wurde die Symphysenlockerung noch während meiner Schwangerschaft durch die Behandlung bei einer Ärztin für Alternativmedizin in München deutlich besser, so dass ich mich noch vor der Geburt wieder problemlos bewegen konnte. Eine Symphysenlockerung bessert sich nämlich normalerweise nicht mehr vor der Entbindung, häufig ist eine stationäre Behandlung im Krankenhaus nötig. Als man bei mir in der 30. Schwangerschaftswoche im Krankenhaus die Symphysenlockerung diagnostizierte, riet man mir zur Einleitung der Geburt spätestens in der 37. SSW oder sogar zum Kaiserschnitt. Dass sich meine Symphysenlockerung vor der Entbindung so stark besserte, war eine medizinische Sensation. Die Geburt meines Sohnes am 17. Juni 2005 verlief genau so unkompliziert, wie mein Partner und ich es in der Hypnose monatelang täglich eingeübt hatten. Von Anfang an waren die Wehen effektiv, nie hatte ich das Gefühl, dass ich gerne ein Schmerzmittel hätte oder das ich irgendetwas nicht schaffen könnte. Vielmehr hatte ich immer das Gefühl, dass ich hier der "Boss" sei und ich diejenige war, die das Geschehen bestimmte. Ich hatte keinen Dammriss und auch nicht die geringste Spur einer postnatalen Depression. Mein Sohn hatte gleich nach der Geburt einen ganz runden Kopf und war überhaupt nicht so zerknautscht, wie es vaginal geborene Kinder in der Regel sind. Er ist ein sehr ruhiges, freundliches und völlig unkompliziertes Baby, das viel lacht. Heute benütze ich die Hypobirthing-Techniken auch z. B. zur Schmerzkontrolle beim Zahnarzt. Sydneys Kurs hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Ich kann sie jedem als Hypnobirthing-Lehrerin nur empfehlen. München, 12. September 2005 |